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Wir befinden uns mitten im elften und neuesten hessische Naturpark – dem Lahn-Dill-Bergland
Die Flüsse Lahn und Dill geben unserer schönen Mittelgebirgsregionen ihren Namen. Beim Wandern oder Radeln gibt es viel zu entdecken: Naturkostbarkeiten, historische Bausubstanz, Fachwerkkirchen und eine intakte Natur. Lesen Sie dazu auch den aktuellen Reisebericht Lahn-Dill-Bergland im Magazin ZEITENWENDE: Alternatives Reisen Hessen gehört zu den waldreichsten Bundesländern und wir im Lahn-Dill-Bergland liegen sogar über dem hessischen Durchschnitt. Der Aartalsee liegt mitten im Naturpark und ist nach dem Edersee mit 82 ha das zweitgrößte Binnengewässer Hessens. Die Natur genießen, aber nicht zu ihren Lasten, dieses Konzept des sanften Tourismus hat sich der gesamte Lahn-Dill-Kreis verpflichtet. Der Hauptsee lädt zum Angeln, Baden, Paddeln, Segeln und Surfen ein. Ein abgetrennter Teil des Stausees unterliegt besonderem Naturschutz. Dort leben und nisten über 50 Vogelarten, die von einem schönen Rundwanderweg aus in gebotener Distanz beobachtet werden können. Während in Biedenkopf das Landgrafenschloß mit dem Hinterlandmuseum und die Fachwerkaltstadt besondere Anziehungspunkte sind, führt im Süden im Wanderparadies Rund um Bad Endbach ein gepflegtes, gut ausgeschildertes Wegenetz Wanderer und Radfahrer durch artenreiche Naturgebiete und verbindet die vielen pittoresken Fachwerkdörfer. Die Wilhelmsteine bei Wallenfels Es gibt zwar keine Beweise, aber die Vermutung liegt nahe: Die Felsenformation “Wilhelmsteine” könnte bereits in keltischer Zeit eine Kultstätte gewesen sein. Heute findet dort an Christi Himmelfahrt ein Waldgottesdienst statt. Die Steine bilden einen Kreis und ragen 12 Meter in die Höhe. Der Name stammt von Herzog Wilhelm von Nasau, der 1830 die Steine besuchte. Die Felsgruppe befindet sich an der Hohen Straße, dem alten bedeutende Handelsweg, der “Köln-Leipzig-Messe-Straße” zwischen Köln und Leipzig. |




